Rotes Kreuz: Lorena Bstieler übernimmt Leitung der Ortsstelle Matrei in Osttirol

Last Updated on April 13, 2026 by disco.tracking@gmail.com

Die Ortsstelle Matrei in Osttirol des Roten Kreuzes steht seit Kurzem unter neuer Leitung. Am 27. März 2026 wurde Lorena Bstieler im Rahmen der 56. Ortsversammlung offiziell zur Ortsstellenleiterin gewählt und tritt damit die Nachfolge von Michael Oberschneider an, der nun als Stellvertreter fungiert. Die Übergabe markiert nicht nur einen Generationswechsel, sondern auch den Fortbestand eines engagierten Teams, das sich seit Jahren in den Bereichen Rettungsdienst, Sanitätsdienst und Katastrophenschutz in Osttirol verdient macht. Das Rote Kreuz in Matrei zeigt damit eine aktive Rolle in der Gesundheits- und Notfallversorgung der Region.

Diese Entscheidung fällt nach einem arbeitsreichen Jahr mit zahlreichen Einsätzen und einer erfolgreichen Modernisierung der Ortsstelle. Die Ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Roten Kreuzes in Matrei sind ein unverzichtbarer Bestandteil der örtlichen Gemeinschaft und tragen durch ihre Arbeit maßgeblich zur Sicherheit und zum Wohlbefinden in Osttirol bei. Die neue Leitung bringt frischen Wind, während die erfahrenen Kräfte wie Oberschneider weiterhin als Rückhalt und Stütze fungieren. So wird Kontinuität und Entwicklung zugleich gewährleistet.

Die neue Leitung der Ortsstelle Matrei: Lorena Bstielers Vision für eine moderne und engagierte Organisation

Mit der Wahl von Lorena Bstieler als neue Ortsstellenleiterin übernimmt eine erfahrene und engagierte Persönlichkeit die Führung der Rotkreuz-Ortsstelle Matrei. Bstieler war bereits zwei Jahre als Stellvertreterin tätig und kennt die Herausforderungen und Anforderungen des Rettungsdienstes und Sanitätsdienstes in Osttirol sehr genau. Ihre Vision ist klar: Sie möchte die Ortsstelle sowohl organisatorisch als auch im Bereich der Freiwilligenarbeit weiterentwickeln und dabei die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Diensten intensivieren.

Lorena legt großen Wert darauf, das Vertrauen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stärken und die Motivation der freiwilligen Helferinnen und Helfer zu fördern. Ihr Ziel ist es, nicht nur Einsatzbereitschaft sicherzustellen, sondern auch die Arbeitsbedingungen durch gezielte Investitionen zu verbessern. Ein wichtiges Element ihrer Strategie ist die Förderung der Nachwuchskräfte und die Integration moderner Technologien im Rettungsdienst. Die Ortsstelle Matrei soll als regionales Vorbild für eine moderne und leistungsfähige Rettungsorganisation gelten.

Die Ortsstellenleiterin setzt außerdem auf eine nachhaltige Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und der lokalen Bevölkerung, um den Katastrophenschutz und die soziale Absicherung in Osttirol weiter zu stärken. In ihrer Antrittsrede betonte sie: „Ich freue mich sehr auf diese verantwortungsvolle Aufgabe und danke allen für das entgegengebrachte Vertrauen. Gemeinsam werden wir die Ortsstelle zu neuen Erfolgen führen.“

Die Bedeutung der Ortsstelle Matrei in Osttirol

Die Ortsstelle Matrei ist eine zentrale Anlaufstelle für Notfall- und Sozialdienste in der Region Osttirol. Mit rund 70 engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die 2025 insgesamt 14.728 freiwillige Arbeitsstunden leisteten, erfüllt die Organisation eine wichtige Rolle im Rettungsdienst und im Sanitätsdienst. Die knapp 2.541 Einsätze im vergangenen Jahr zeigen eindrucksvoll den hohen Bedarf für professionelle Hilfe vor Ort.

Die Ortsstelle deckt ein breites Spektrum von Aufgaben ab: Dazu gehören nicht nur die medizinische Versorgung und Notfallrettung, sondern auch die Unterstützung bei sozialen Projekten und der Katastrophenschutz. Gerade in einem alpinen Gebiet wie Osttirol, in dem Naturereignisse schnell zu gefährlichen Situationen führen können, ist die rasche Einsatzbereitschaft von großem Wert für die Bevölkerung. Die Ortsstelle hat sich durch ihre langjährige Präsenz als eine tragende Säule des regionalen Gesundheitssystems etabliert.

Modernisierung und Ausbau: Ein neues Kapitel für das Rote Kreuz in Matrei

Im Oktober 2025 wurde der Anbau der Ortsstelle Matrei feierlich eingeweiht. Dieses Bauprojekt markiert einen wichtigen Meilenstein für die zukünftige Entwicklung der Organisation. Der Erweiterungsbau umfasst moderne Stellplätze, eine Waschbox für Einsatzfahrzeuge sowie einen barrierefreien Zugang – Einrichtungen, die die Arbeitsbedingungen der Einsatzkräfte erheblich verbessern und die Effizienz steigern.

Der Ausbau ermöglicht nicht nur eine bessere Ausstattung, sondern unterstreicht auch das Engagement des Roten Kreuzes, stets auf dem neuesten Stand der Technik und Organisation zu bleiben. Ein besonderer Fortschritt war die Inbetriebnahme eines neuen Rettungsfahrzeugs vom Typ Mercedes-Benz Sprinter, das mit modernen medizinischen Geräten ausgestattet ist und schnelle Reaktionszeiten bei Einsätzen gewährleistet.

Diese Infrastrukturinvestition verbessert nicht nur die Mobilität und Effektivität der Helfer, sondern erhöht auch die Sicherheit und den Komfort für Patienten und Einsatzkräfte. Die Ortsstelle kann so den steigenden Anforderungen eines modernen Rettungsdienstes besser gerecht werden und ihre Rolle im Katastrophenschutz weiter ausbauen.

Engagement und Auszeichnungen: Die Anerkennung der freiwilligen Helferinnen und Helfer

Ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs der Ortsstelle Matrei ist das herausragende Engagement der Freiwilligen. Rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben im letzten Jahr durch ihre freiwillige Arbeit enorme Beiträge geleistet. Insgesamt wurden 14.728 Stunden ehrenamtlich geleistet, davon 14.320 Stunden im Rettungsdienst und 408 Stunden im Gesundheits- und Sozialdienst.

Diese Leistungen spiegeln sich in der Anerkennung durch Auszeichnungen wider, die im Rahmen der Ortsversammlung vergeben wurden. So erhielten mehrere engagierte Helfer die Verdienstmedaille des Österreichischen Roten Kreuzes in Bronze oder Silber. Besonders hervorgehoben wurden Mathias Oberschneider und Michael Oberschneider mit Silbermedaillen für ihre langjährigen Verdienste. Auch neue Rekruten wurden feierlich angelobt, darunter Jonas Gröfler und Theresa Pichler, die das Team für die Zukunft stärken.

Die Ehrungen sind nicht nur eine Würdigung der persönlichen Leistungen, sondern auch Ausdruck der Wertschätzung für die wichtige Rolle, die diese Helfer in der Gemeinschaft spielen. Ihre Arbeit sichert im Notfall schnelle Hilfe und trägt zur Erhaltung eines hohen Gesundheitsstandards bei.

Struktur und Organisation: Kontinuität trotz Führungswechsel

Der Übergang von der langjährigen Leitung unter Michael Oberschneider zu Lorena Bstieler wurde so gestaltet, dass Kontinuität und Stabilität gewahrt bleiben. Oberschneider, der zehn Jahre die Ortsstelle leitete, bringt einen reichen Erfahrungsschatz mit und steht der neuen Leiterin nun als Stellvertreter tatkräftig zur Seite. Diese Zusammenarbeit sichert eine reibungslose Übergabe und unterstützt Lorena Bstieler in der Verantwortung.

Die bewährte Struktur umfasst auch weitere Schlüsselpositionen, wie die Kassierin Laura Gasser, die nach zehn Jahren von Isabel Pirker die Aufgabe übernommen hat, und die Schriftführerin Karin Presslaber. Dieses eingespielte Team koordiniert die Tätigkeiten und gewährleistet eine professionelle Verwaltung der Ortsstelle.

Die Rolle der Ehrenamtlichen im Führungsprozess

Die Führung des Roten Kreuzes in Matrei stützt sich stark auf die Freiwilligen. Ihre aktive Mitgestaltung an Entscheidungsprozessen und der regelmäßige Austausch zwischen Leitung und Basis fördern ein gemeinschaftliches Miteinander. Diese enge Zusammenarbeit ermöglicht es, flexibel auf neue Herausforderungen zu reagieren und gemeinsame Ziele effektiv umzusetzen.

So ist die Umsetzung von Modernisierungen, wie der Erweiterung des Gebäudes und die Anschaffung neuer Fahrzeuge, auch dem Engagement der Freiwilligen zuzuschreiben, die oftmals die Lücke zwischen Verwaltung und Einsatzgeschäft schließen.

Rettungsdienst in Osttirol: Herausforderungen und Innovationen unter neuer Führung

Der Rettungsdienst in einer alpinen Region stellt die Einsatzkräfte vor besondere Anforderungen. Schnelle Hilfe ist lebenswichtig, doch die topografischen Gegebenheiten machen Einsätze oft komplex und zeitintensiv. Die Ortsstelle Matrei begegnet diesen Herausforderungen mit einer Mischung aus Erfahrung, moderner Technik und strategischer Weiterbildung. Unter der Leitung von Lorena Bstieler wird verstärkt in Fortbildung und Prävention investiert, um die Einsatzqualität weiter zu verbessern.

Beispiele für innovative Maßnahmen sind die Anwendung digitaler Einsatzleitsysteme und die Nutzung von Drohnen bei der Katastrophenhilfe, die inzwischen fester Bestandteil der Regionalsynergien sind. Die Vernetzung mit benachbarten Ortsstellen und der Bezirksstelle stärkt die koordinierte Reaktion bei großflächigen Notfällen.

Die Ortsstelle legt besonderen Wert auf eine regelmäßige Analyse der Einsatzzahlen und der daraus gewonnenen Erkenntnisse, um Ressourcen optimal zu planen und den Sanitätsdienst mit neuen Konzepten bedarfsgerecht zu gestalten.

Katastrophenschutz und soziale Dienste: Die erweiterte Verantwortung in Osttirol

Über den klassischen Rettungsdienst hinaus engagiert sich das Rote Kreuz in Matrei auch stark im Katastrophenschutz und in sozialen Diensten. Die alpine Landschaft Osttirols birgt verschiedenste Risiken wie Lawinen, Überschwemmungen oder Unfälle im Gebirge, deren Bewältigung eine aufmerksame und gut organisierte Vorbereitung erfordert.

Die Ortsstelle arbeitet Hand in Hand mit lokalen Behörden und anderen Hilfsorganisationen, um Notfallpläne zu erstellen, Warnsysteme zu koordinieren und Übungseinsätze durchzuführen. Diese Bereitschaft sichert eine effektive Hilfe, wenn Naturkatastrophen oder andere Großschadensereignisse eintreten.

Zusätzlich bieten die Freiwilligen Hilfestellungen im Bereich der Nachsorge und sozialen Betreuung an, was ein wichtiges Bindeglied zur Bevölkerung ist. Dieses breit gefächerte Engagement stärkt die regionale Sicherheit und das soziale Gefüge nachhaltig.

Langfristige Perspektiven: Nachhaltigkeit und Zukunftsentwicklung beim Roten Kreuz Matrei

Die Ortsstelle Matrei verfolgt eine klare Strategie, die Nachhaltigkeit sowohl im ökologischen als auch im sozialen Bereich berücksichtigt. So wird bei Neubauten und Fahrzeuganschaffungen auf Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit geachtet. Die Integration klimafreundlicher Technologien wird in Zukunft ein immer wichtigerer Bestandteil der Organisation sein.

Darüber hinaus setzt die Ortsstelle auf eine nachhaltige Personalentwicklung durch regelmäßige Schulungen, die Förderung der Freiwilligenausbildung und Programme zur langfristigen Bindung der Helferinnen und Helfer. Dieses Konzept stellt sicher, dass auch kommende Generationen in Osttirol von einer leistungsfähigen und engagierten Rettungsorganisation profitieren.

Die Leitung unter Lorena Bstieler ist bestens gerüstet, diesen Leistungen Kontinuität zu verleihen und die Ortsstelle Matrei fit für die Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte zu machen. Mehr Informationen zum Jubiläum und der Einweihung des neuen Anbaus finden sich auf der Webseite der Naturfreunde Pucking unter folgendem Link: Feierliche Einweihung und Jubiläumsfest.

Entwicklung der Ortsstelle Matrei

Zentrale Verantwortlichkeiten der Ortsstelle Matrei

  • Rettungsdienst: Schnelle medizinische Hilfe bei Unfällen und Notfällen
  • Sanitätsdienst: Betreuung bei Veranstaltungen und medizinische Erstversorgung
  • Katastrophenschutz: Koordination bei Naturkatastrophen und Einsätzen in der Region
  • Freiwilligenarbeit: Stärkung des ehrenamtlichen Engagements und Nachwuchsförderung
  • Sozialdienste: Unterstützung und Betreuung vulnerabler Gruppen im regionalen Umfeld
Bereich Anzahl der Stunden 2025 Anzahl der Einsätze 2025 Beitrag zur Ortsstelle
Rettungsdienst 14.320 2.541 Sicherung der schnellen Notfallhilfe und Patientenversorgung
Gesundheits- und Sozialdienst 408 Keine separate Erfassung Stärkung der sozialen Betreuung und Gesundheitsförderung
Katastrophenschutz Nicht separat erfasst Je nach Einsatzlage Koordination und Vorbereitung bei Notfällen und Großschadensereignissen

Wer ist Lorena Bstieler und welche Erfahrungen bringt sie mit?

Lorena Bstieler ist seit 2026 Ortsstellenleiterin des Roten Kreuzes Matrei in Osttirol. Sie war zuvor zwei Jahre Stellvertreterin und bringt umfassende Erfahrung im Rettungsdienst sowie in der Freiwilligenarbeit mit.

Welche Neuerungen wurden in der Ortsstelle Matrei zuletzt umgesetzt?

Im Oktober 2025 wurde ein neuer Anbau mit barrierefreiem Zugang, Waschbox für Einsatzfahrzeuge und neue Stellplätze eingeweiht. Zudem wurde ein modernes Rettungsfahrzeug in Dienst gestellt.

Wie viele freiwillige Stunden leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ortsstelle?

Im Jahr 2025 wurden insgesamt rund 14.728 freiwillige Stunden geleistet, davon 14.320 im Rettungsdienst und 408 im Gesundheits- und Sozialdienst.

Welche Rolle spielt der Katastrophenschutz bei der Ortsstelle Matrei?

Der Katastrophenschutz ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit in einer alpinen Region wie Osttirol. Die Ortsstelle koordiniert zusammen mit Behörden und anderen Organisationen Einsätze und Notfallpläne.

Wie wird die Kontinuität der Ortsstelle trotz Führungswechsel gewährleistet?

Durch die Mitarbeit von Michael Oberschneider als Stellvertreter und ein eingespieltes Team um die Leitungsstruktur wird eine nahtlose Übergabe und stabile Organisation sichergestellt.

0/5 (0 Reviews)