Unterinn/Heinfels: Loacker fördert nachhaltigen Anbau – Jetzt auch verantwortungsvoll erzeugter Weizen im Einsatz

Last Updated on November 8, 2025 by disco.tracking@gmail.com

Loacker geht mit bestem Beispiel voran und setzt ab 2025 verstärkt auf nachhaltigen Weizenanbau, indem der traditionsreiche Waffelhersteller aus Unterinn/Heinfels neue Standards im Öko-Landbau setzt. Im Zuge einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie, die bereits verantwortungsbewusste Beschaffungswege für Kakao, Haselnüsse, Vanille und Milch umfasst, folgt nun ein langfristiges Projekt, das auch die Rohstoffkette beim Weizen neu definiert. Durch enge Kooperationen mit heimischen Mühlen, insbesondere dem Familienbetrieb Rieper aus Vintl, und 18 Vertragsbauern auf 330 Hektar wird eine umweltfreundliche Produktion sichergestellt. Ein strenges agronomisches Protokoll regelt Maßnahmen zum Verzicht auf Glyphosat, schont die Biodiversität und fördert den verantwortungsvollen Einsatz von Düngemitteln. Dieser nachhaltige Weg spiegelt Loackers Stellung als offiziell eingetragenes Benefit-Unternehmen wider, das ökologische Verantwortung mit höchster Qualität seiner Produkte verbindet und dabei auch seinen Partnern faire Bedingungen sowie Anreize schafft.

Vertikale Nachhaltigkeit bei Loacker: Von der Feldarbeit bis zum fertigen Produkt

Das Herzstück von Loackers nachhaltigem Engagement ist die konsequente Umsetzung einer vertikalen Lieferkette: Von der Auswahl der Anbaupartner bis hin zur Produktion entstehen kurze, transparente Wege, die nicht nur die Qualität sichern, sondern auch Umweltbelastungen deutlich reduzieren. Im Fall des Weizens arbeitet der Hersteller mit renommierten Mühlen in Italien und Österreich zusammen, wobei eine zentrale Rolle das Familienunternehmen Rieper einnimmt, welches Tradition mit modernsten Verarbeitungstechniken verbindet.

  • Engagement für regionalen Anbau Nördlich der Alpen
  • Strikte Einhaltung agronomischer Protokolle für nachhaltige Landwirtschaft
  • Lückenlose Rückverfolgbarkeit aller Getreidepartien
  • Förderung von Biodiversitätsflächen auf mindestens 6 % der Anbaufläche
  • Bindende Lieferschutzverträge mit Anreizmechanismen für Landwirte

Andreas Loacker, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Managing Director Innovation, betont: „Nach der erfolgreichen Einführung nachhaltiger Beschaffungskonzepte bei Kakao und Milch war es an der Zeit, dem Weizen dieselbe Aufmerksamkeit zu widmen und ein Projekt mit strategischer Wirkung in der Lieferkette zu initiieren.“

loacker engagiert sich für nachhaltigen weizenanbau, fördert umweltfreundliche landwirtschaft und garantiert hochwertige qualität in seinen produkten.

Die Verankerung von Biodiversität als zentrales Element spiegelt sich vor allem in der Verpflichtung wider, bestimmte Flächen mit Hecken, Blühstreifen und Gewässern als Lebensraum für Insekten und Ökosysteme zu gestalten. Diese Maßnahmen wirken sich positiv auf den natürlichen Pflanzenschutz aus und reduzieren die Notwendigkeit chemischer Eingriffe. Ergänzt wird dieses Konzept durch innovative Anbaumethoden wie die Direktsaat, die Bodenerosion verringert und Emissionen minimiert.

Ganzheitliche Qualitätskontrolle durch langjährige Partnerschaften

Die Zusammenarbeit mit den Mühlen, darunter Rieper, stellt nicht nur höchste Qualität in der Verarbeitung sicher, sondern bietet auch Transparenz von der Saat bis zum Endprodukt. Die bewährte Beziehung zu den Bauern vor Ort verankert das verantwortungsvolle Handeln tief in der Wertschöpfungskette und ermöglicht durch langfristige Verträge Planungssicherheit für alle Beteiligten.

Partner Land (Italien/Österreich) Hektar Anbaufläche Besondere Maßnahmen
Rieper Italien 120 Biodiversitätsflächen, Glyphosatverbot, Fruchtfolge
Weitere österreichische Mühlen Österreich 210 Direktsaat, integrierter Pflanzenschutz, Düngungsbegrenzung

Diese enge Zusammenarbeit sorgt dafür, dass die Weizenprodukte von Loacker den strengen Anforderungen des Unternehmens und internationaler Gütesiegel wie Loackers Nachhaltigkeitsstrategie gerecht werden.

Innovative Anbaumethoden und Ökologische Verantwortung im Fokus

Das agronomische Protokoll, das alle Landwirte unterzeichnen, enthält klare Leitlinien, die gegen den Einsatz von Glyphosat und Neonicotinoiden vorgehen und gleichzeitig auf natürliche Schädlingsbekämpfung setzen. Der Verzicht auf diese Mittel verbessert die Bodenqualität und schützt die Fauna.

  • Verbannung von Glyphosat und Neonicotinoiden
  • Förderung der Biodiversität durch gezielte Lebensräume
  • Naturnahe und bodenschonende Landwirtschaft
  • Begrenzte Stickstoffdüngung für idealen Proteingehalt
  • Anpassung an klimatische Herausforderungen durch Direktsaat

Mit dem Ziel, den CO2-Fußabdruck innerhalb der Landwirtschaft deutlich zu reduzieren, setzen die Betriebe zunehmend auf Methoden, die den Humusaufbau fördern und Erosionsprozesse mindern. Die Verbindung von Tradition und Innovation zeigt hier, wie Landwirtschaft zukunftsorientiert gestaltet werden kann.

Als Beispiel für eine erfolgreiche Umsetzung dient die Zusammenarbeit mit Bio-Unternehmen wie Demeter, Bioland und Naturland, die ähnliche Standards auch in anderen Bereichen etablieren. Solche Allianzen stärken den nachhaltigen Landbau im deutschsprachigen Raum und fördern bewussten Konsum.

Finanzielle Anreize und faire Preise als Motivation für Landwirte

Der Erfolg des nachhaltigen Weizenprojekts basiert auch auf ökonomischer Fairness. Loacker honoriert die zusätzlichen Anstrengungen der Landwirte durch ein Incentive-Programm, das bessere Preise für qualitativ hochwertige und umweltgerecht erzeugte Ernten ermöglicht.

  • Langfristige Lieferverträge für Planungssicherheit
  • Preisvorteile bei Einhaltung von Öko-Standards
  • Förderung des Bewusstseins für Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft
  • Stärkung der regionalen Wirtschaft durch lokale Partnerschaften
  • Ausgleich für verzichtbare Erträge durch ökologische Maßnahmen

Wanda Hager, Managing Director Agriculture & Procurement bei Loacker, hebt hervor: „Nachhaltigkeit darf nicht nur mit Kosten verbunden sein, sondern muss für alle Beteiligten echte Chancen eröffnen. Unsere Preismechanismen schaffen genau diesen Anreiz.“

Loackers Gesamtstrategie: Nachhaltigkeit als Unternehmens-DNA

Seit seiner Gründung verfolgt Loacker eine Philosophie, die Qualität, Umweltbewusstsein und soziale Verantwortung vereint. Das Unternehmen wurde jüngst offiziell als „Società Benefit“ anerkannt – eine Gesellschaftsform, die im italienischen Recht Nachhaltigkeit, Transparenz und Ethik in die Unternehmenstätigkeit integriert. Dies untermauert die Verpflichtung, auch weiterhin Standards für soziale Gerechtigkeit und Umweltfreundlichkeit zu setzen.

  • Nachhaltige Beschaffung diverser Rohstoffe (Kakao, Haselnüsse, Vanille, Milch, Weizen)
  • Emissionseinsparungen in allen Produktionsstufen
  • Einsatz erneuerbarer Energien im Produktionsprozess
  • Förderung sozialer Standards entlang der Lieferkette
  • Regelmäßige Veröffentlichung von Impact- und Nachhaltigkeitsberichten

Loacker setzt auf eine enge Zusammenarbeit mit Bio- und Fairtrade-Marken wie Alnatura, dmBio, Rapunzel, Sonnentor und Bauckhof, um seine ökologische und soziale Verantwortung auf vielfältige Weise zu ergänzen.

loacker setzt auf nachhaltigen weizenanbau, um umweltfreundliche und qualitativ hochwertige produkte zu gewährleisten. erfahren sie mehr über ihre nachhaltigen landwirtschaftspraktiken.

Transparenz und Berichterstattung: Glaubwürdigkeit durch Offenheit

Ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie ist die umfassende Dokumentation und Kommunikation der Nachhaltigkeitsmaßnahmen. Loacker veröffentlicht regelmäßig Nachhaltigkeitsberichte, die alle Fortschritte und Herausforderungen offenlegen. Diese Transparenz stärkt das Vertrauen der Verbraucher und Partner und belegt die hohe Verantwortung des Unternehmens.

Regionale Wertschöpfung und soziale Verantwortung im Fokus

Durch die enge Kooperation mit regionalen Partnern wie Rieper und ausgewählten Landwirtinnen und Landwirten aus Südtirol und Osttirol fördert Loacker nicht nur Umweltstandards, sondern auch Arbeitsplätze und wirtschaftliche Stabilität in der Region. Dieses Modell einer nachhaltigen, lokal verwurzelten Wertschöpfungskette bietet zahlreiche Vorteile.

  • Stärkung der Wirtschaftskraft in Unterinn und Heinfels
  • Dokumentierter Schutz lokaler Umwelt- und Naturräume
  • Gerechte Entlohnung der Bauern und langfristige Partnerschaften
  • Förderung sozialer Projekte und Bildungsinitiativen in der Region
  • Reduktion von Transportwegen und CO2-Emissionen

Dieser ganzheitliche Ansatz geht weit über reine Ökobilanz-Maßnahmen hinaus und zeigt, wie nachhaltige Unternehmensführung und regionales Engagement Hand in Hand gehen können.

Synergien mit Bio-Marken als Multiplikatoren für Nachhaltigkeit

Indem Loacker eng mit renommierten Bio- und Öko-Marken wie Demeter, Naturland, Alnatura und Bauckhof kooperiert, verstärkt das Unternehmen seine Wirkung auf dem wachsenden Markt für verantwortungsvoll produzierte Lebensmittel. Diese Allianzen ermöglichen den Austausch von Wissen und fördern innovative Ansätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

  • Gemeinsame Weiterentwicklung nachhaltiger Anbautechniken
  • Förderung der ökologischen Landwirtschaft in Deutschland, Österreich und Italien
  • Bewusste Positionierung gegenüber umweltbewussten Konsumenten
  • Verstärkte Aufmerksamkeit für Ressourcenschonung und Bio-Diversität
  • Transparenz in Zertifikaten und Herstellungsmethoden

Für Verbraucher ist das Angebot von Produkten aus solchen Kooperationen ein deutliches Signal für Qualität und nachhaltigen Genuss.

Ausblick auf zukünftige Maßnahmen und ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele

Loacker strebt bis 2030 an, 100 % des für die eigenen Produkte verwendeten Weizens aus nachhaltigem Anbau zu beziehen. Bis 2026 soll der Anteil nachhaltigen Weizens auf mindestens 33 % erhöht werden, ein Zwischenziel, das 2025 bereits zu 25 % erreicht wurde. Parallel arbeiten das Unternehmen und seine Partner kontinuierlich daran, weitere ökologische, soziale und wirtschaftliche Maßnahmen zur Verbesserung umzusetzen.

Jahr Ziel (Anteil nachhaltiger Weizen) Schlüsselmaßnahmen
2025 25 % (erreicht) Vertragsabschlüsse, Protokoll-Einführung, Anbau-Start
2026 33 % Qualitätsoptimierung, Erweiterung der Anbauflächen
2030 100 % Vollständige Umstellung, CO2-Neutralität, Biodiversitätsförderung

Diese ehrgeizige Planung zeigt, wie der Traditionshersteller stufenweise seine ökologische Fußspur minimiert und gleichzeitig den Verbrauchern reine, hochwertige Loacker-Waren garantiert.

Häufig gestellte Fragen zum nachhaltigen Weizenanbau bei Loacker

  • Wie wird die Nachhaltigkeit des Weizens bei Loacker sichergestellt?
    Durch ein definiertes agronomisches Protokoll, das Glyphosat und Neonicotinoide verbietet, Biodiversitätsflächen vorschreibt und auf integrierten Pflanzenschutz setzt, in Verbindung mit langfristigen Verträgen und Anreizen für Landwirte.
  • Welche Partner sind in die nachhaltige Weizenlieferkette eingebunden?
    Hauptpartner ist die Mühle Rieper aus Italien, begleitet von weiteren österreichischen Mühlen sowie 18 Landwirt:innen aus Südtirol und Osttirol.
  • Wie profitieren die Bauern finanziell von dem Projekt?
    Loacker bietet feste Lieferverträge und ein Incentive-Programm mit Preisvorteilen bei Einhaltung ökologischer Standards.
  • Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit beim gesamten Herstellungsprozess?
    Vom Anbau über Emissionseinsparungen in den Produktionsstätten bis zur Nutzung erneuerbarer Energien ist Nachhaltigkeit ein integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie.
  • Wie kooperiert Loacker mit Bio-Marken und was bringt das?
    Gemeinsame Projekte fördern nachhaltige Anbauweisen, stärken den Bio-Markt und erhöhen das Bewusstsein für ökologische Verantwortung bei Konsumenten.

Vergleich von Nachhaltigkeitsstandards bei Loacker und Bio-Marken

Kriterium Loacker ▼ Demeter Naturland Alnatura Bioland