Seewand Klettersteig am 10. Juli 2010

Chris Lyke, Andre Lorenz, Franz Derflinger und ich, fuhren am Samstag um 5.30 Uhr, von Pucking Richtung Hallstatt, zum berüchtigten Seewand Klettersteig.
Laut diversen Klettersteigführern gehört dieser Klettersteig zu den anspruchvollsten der Alpen.
Ein Auto stellten wir zur Talstation der Krippenstein Seilbahn und mit dem zweiten Auto fuhren wir weiter zum Parkplatz Winkl. Der Zustieg zur Wand wurde mit 1 Stunde angegeben, wir sind nach 45 min bei der imposanten Wand angekommen und legten gleich unsere Klettersteig-Ausrüstungen an. Chris kletterte als Erster los, hinter ihm Andre, Franz und dann ich. Vom Einstieg über das Doppeldach bis zur Rampe kletterten wir sehr zügig in ca. 20min. Bei der Stelle seit 1881 machten wir dann eine kleine Trink-Pause, denn erst jetzt kommen die schwierigen D+E Stellen. Der Igel und das Putz Band haben es in sich. Hier wird vor allem die Armkraft gefordert, da haben die Erbauer mit den Stahlstiften gespart. Zu guter Letzt kommt noch der 100m Pfeiler der Jedem die letzten Kraftreserven entlockte. Die 750Hm im Klettersteig schafften wir in 2,15 h (lt. Klettersteigführer 4,30 h). Zum Glück ist die Wand nordseitig ausgerichtet und wir konnten den gesamten Steig im Schatten absolvieren.
Fotogalerie Seewand (klick)
Video auf youtube(klick)
Am Oberfeld angekommen wurden wir dann mit diesem grandiosen Dachsteinblick belohnt!!

Nach einer kurzen Jausenpause gingen wir über das Oberfeld zur Gjaid Alm (ca. 40 min), hier gönnten wir uns eine 1/2 Bier. Weiter gings zur Krippenstein Seillbahn, mit der wir gemütlich um € 10,50 (wir ersparten uns 11km Abstieg !) ins Tal fuhren. Gesamtzeit incl. Pausen und Abfahrt mit der Seilbahn 6 Std. Am Parkplatz Winkl angekommen, hüpften wir noch in den eiskalten Hallstätter See .
Fazit: Ein wirklich SEHR anspruchsvoller, wunderschön gelegener Klettersteig, der alles hält was diverse Medien berichten.
Achtung: Unsere nächste Touren
Samstag 24. Juli: Gipfelübernächtigung Hoher ZINKEN (klick)
Samstag 18. September: Klettersteig Postalm Tourinfo(klick)
Bericht: Gerald Gindlhuber |